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Neue Empfehlungen fürs Impfen

Hinsichtlich einiger Impflücken in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen und aufgrund der Tatsache, dass einige Krankheiten, wie beispielsweise Masern, in der Bevölkerung immer häufiger auftreten, hat die Ständige Impfkommission (STIKO) erweiterte bzw. neue Impfempfehlungen veröffentlicht. Augenmerk legt sie hierbei unter anderem auf die allgemeine Masern-Schutzimpfung, die nunmehr auch Erwachsene in Gestalt der Masern- Mumps-Röteln Impfung erhalten sollen.

Impfen lassen sollten sich laut einem Beitrag auf dem Gesundheitsportal der privaten Krankenversicherungen (gesundheitsportal-privat.de) alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden und keine bzw. nur eine einmalige Impfung gegen diese Krankheit erhalten haben. Wichtig ist dies insbesondere für Personen, die im Gesundheitsdienst oder innerhalb großer Menschengruppen arbeiten.

Die STIKO rät in diesem Jahr zusätzlich allen Schwangeren zur sogenannten Influenza-Impfung (Grippe-Impfung). Da dieser Grippe-Impfstoff in der folgenden Saison unter ande- rem aus dem Schweinegrippe-Virus hergestellt wird, entfallen damit weitere Empfehlung- en, sich nochmal speziell gegen Schweinegrippe impfen zu lassen.

Die Beitragsbemessungsgrenze

Eine Beitragsbemessungsgrenze ist eine Einkommensgrenze, ab der alle Einkünfte sozialversicherungsfrei sind und der Arbeitnehmer die Wahl hat sich in einer privaten Krankenversicherung versichern zu lassen. Diese Einkommensgrenze für die Krankenversicherung wird von der Bundesregierung festgelegt und regelmäßig überprüft. Im Jahr 2009 lag die Beitragsbemessungsgrenze bei etwa 3700 Euro monatliches Brutto-Einkommen. Bleibt man unter dieser Grenze werden die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung automatisch und variabel errechnet. Erreicht man die Beitragsbemessungsgrenze sind die Beitragssätze fest, egal wie hoch das Einkommen die Grenze überschreitet.

Oft wird die Beitragsbemessungsgrenze mit der Versicherungspflichtgrenze verwechselt. Dies mag daran liegen, dass beide Grenzen bis zum Jahr 2003 identisch waren. Die Bundesregierung beschloss jedoch aufgrund der finanziellen Engpässe der Krankenkassen, diese voneinander zu trennen. Die Versicherungspflichtgrenze legt das maximale jährliche Brutto-Gehalt fest, bis wann man gesetzlich pflichtversichert ist. Bei einer Überschreitung dieser Versicherungspflichtgrenze muss man sich privat versichern lassen. Im Jahr 2009 lag diese Grenze bei einem Brutto-Jahreseinkommen von 48.600 Euro, was die monatliche Beitragsbemessungsgrenze überschreitet.

Private Krankenzusatzversicherung – sinnvolle Ergänzung zur GKV

Die private Krankenversicherung ist in ihren Leistungen der gesetzlichen Pflichtversicherung mittlerweile weit voraus. Obwohl die Beiträge gerade der gesetzlichen Krankenkassen steigen, bleibt das Leistungsniveau gleich oder sinkt gar weiter ab. Die Vorteile aus einer privaten Versicherung können jedoch nicht viele Beschäftigte genießen, da ein Großteil der Arbeitnehmer ein Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze bezieht. Um dennoch in der gesetzlichen Krankenversicherung mehr Leistungen in Anspruch nehmen zu können, schließen immer mehr Menschen eine private Krankenzusatzversicherung ab.

Die private Krankenzusatzversicherung ergänzt mit individuell gewünschten Zusatzleistungen den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkasse. So kann eine Chefarztbehandlung ebenso wie der Einzelzimmeranspruch bei stationärer Behandlung oder auch teure Zahnarztkosten wie Zahnersatz in den Versicherungszusatz einfließen. Gerade letztere Behandlung kann dem nur pflichtversicherten Patienten viel Geld abverlangen, die Kosten für Zahnersatz übersteigen häufig das verfügbare Budget. Daher lohnt sich eine anteilige Abdeckung dieser Leistungen durch eine private Versicherung besonders. Andere Extras der Versicherungsleistung sind beispielsweise die kostenlose Nutzung von Fernseher und Telefon während eines Krankenhausaufenthaltes.

Die Beiträge, die eine private Krankenzusatzversicherung verlangt, richten sich individuell nach dem Versicherten. So hat man mit niedrigerem Einstiegsalter in die Versicherung auch entsprechend kleinere monatliche Zahlungen zu entrichten. Auch der Gesundheitszustand wird als Faktor für die Festsetzung der Beiträge herangezogen. So kann sich jeder vor dem Eintritt in Versicherung einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Allerdings ist bei besonders schwerwiegenden Vorerkrankungen auch damit zu rechnen, dass die Versicherung einen Patienten nicht annimmt.

Zudem können Familienmitglieder nicht in die eigene Versicherung mit einbezogen werden: Die private Krankenzusatzversicherung verlangt für jeden Patienten individuell Beiträge.

Auch als Student privat krankenversichern!

Als Student privat versichert

Beginnt man ein Studium stellen sich häufig Fragen nach den nötigen Versicherungen ein. Schon bei der Immatrikulation verlangt die Universität zum Beispiel einen Nachweis der Krankenversicherung. Diese ist Pflicht für Studenten.

Aber welche Möglichkeiten der Versicherung gibt es für Studenten überhaupt? Häufig ist man als Student familienversichert, das heißt über die Eltern mitversichert und muss selbst keine Beiträge bezahlen. Diese Regelung gilt jedoch nur bis zum 25. Lebensjahr. Danach muss man sich studentisch krankenversichern. Bevor man sich jedoch gesetzlich krankenversichert, sollte man sich auch über die Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung erkundigen. Für Studenten bieten die privaten Versicherer besonders günstige Tarife an und vor allem wenn man bereits neben dem Studium ein eigenes Unternehmen führt oder als Freiberufler arbeitet, bietet sich diese Versicherungsform an – auch dann, wenn man nach Studienabschluss den Pfad der Selbstständigkeit weiter beschreiten will.

Eine private Krankenversicherung ist für Studenten auch dahingehend attraktiv, dass man als Akademiker nach dem Studium eher gehobene Positionen anstrebt und sich oftmals lieber privat als gesetzlich versichert, um somit eine dauerhafte Kosteneinsparung zu erreichen. Die Beiträge bei der PKV richten sich nach dem Alter der Versicherungsnehmer, während sie bei der gesetzlichen Versicherung vom Gehalt ausgehen (nach dem Solidaritätsprinzip). Je jünger man also bei Versicherungsabschluss ist, umso niedriger ist der Grundtarif. Dieser wird zwar kontinuierlich dynamisch angeglichen, doch aufgrund des niedrigen Starttarifs als Grundlage, liegt man immer noch unter den Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung. Daher ist gerade bei gut bezahlten Berufen eine private Krankenversicherung im Vergleich der dauerhaft günstigere Weg, da dort nicht das Gehalt als Bemessungsgrenze gilt. Als Student sollte man sich also ruhig über die Möglichkeiten der PKV informieren!

Hilfe bei der Tarifwahl

Der Dschungel der verschiedenen Versicherungen und ihrer Angebote ist oft unüberschaubar. Will man sich zum Beispiel privat krankenversichern, gibt es eine Vielzahl von Anbietern und Tarifen. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen und den Verbraucher bei der Suche nach der geeignetsten Versicherung zu unterstützen, gibt es im Internet eine Vielzahl von Rechnern, die auf private Krankenversicherungen spezialisiert sind.

So ein Versicherungsrechner ist nach kurzer Internetrecherche schnell gefunden. Für die Ermittlung der persönlich besten, privaten Krankenversicherung muss man dann zunächst einmal sein Geschlecht und Alter angeben. Manche Rechner fragen für eine besonders genaue Berechnung auch nach dem Einkommen, dem Berufsstatus und dem momentanen Gesundheitszustand.

Anschließend wählt man die Leistungen aus, die den eigenen Wünschen entsprechen. Dazu gehört unter anderem die Behandlungsart im Krankenhaus. Man kann sich entscheiden, ob man im Krankheitsfall eine Betreuung im Mehrbettzimmer durch den Stationsarzt oder auch im Einzel- oder Zweibettzimmer durch den Chefarzt wünscht. Zusätzlich kann angegeben werden, wie hoch die jährliche Selbstbeteiligung angelegt werden soll oder inwieweit sich die Versicherung am Zahnersatz beteiligt.

Für die neuen Bundesländer gibt es außerdem noch gesonderte Tarife. Möglich ist es auch, anzugeben, ob man Wert auf eine Behandlung durch Heilpraktiker oder mit Naturheilverfahren legt.

All das fließt in die Berechnungen des privaten Krankenversicherungs-Rechners mit ein. Hat man alles wie gewünscht angegeben, liefert er einem nach kurzer Zeit eine übersichtliche Liste der geeignetsten Tarife, die für einen in Frage kommen. Aus dieser Zusammenstellung kann man sich die geeignetste private Krankenversicherung auswählen und bei Interesse einen Antrag bei dieser Versicherung stellen. Ein Rechner für die private Krankenversicherung ist somit ein zuverlässiger und schneller Weg, die richtige Versicherung für sich selbst oder die ganze Familie zu finden!

Sparen mit dem PKV-Onlinerechner

PKV-Onlinerechner

Um wahres Geld zu sparen sollte man bei der Wahl der passenden privaten Krankenversicherung nicht immer bei dem ersten Angebot bleiben. Das Problem bei vielen Angeboten ist nämlich, dass sie für Spezialfälle kalkuliert werden, die auf die wenigsten Versicherten zutreffen. Vor allem für ältere Menschen ist das eine Gefahr, denn die medial suggerierten besonders preiswerten Kassenvorschläge, beziehen sich eher auf junge Menschen, die keine zusätzlichen Krankheiten haben. Für die Versicherungen sind diese Art von Kunden wesentlich preiswerter, denn ein hohes Risiko bezüglich eines finanziellen Anspruches besteht bei ihnen eher weniger.

Für die Versicherten, die eher zu einer Risikogruppe gehören, entstehen höhere Kosten, als zuvor geahnt: Sämtliche Zusatzleistungen werden durch überproportional hohe Beiträge verrechnet. Dazu gehören Einzelzimmer, Chefarztbehandlungen und vieles mehr, also speziell die Leistungen, die bei dem Wunsch eine private Krankenversicherung abzuschließen im Zentrum der Überlegungen stehen. Die Beiträge insgesamt werden je nach Alter, Geschlecht und gegenwärtigem Gesundheitszustand berechnet und das heißt, dass die Angebote, die durch die Werbung abgebildet werden nicht unbedingt auf den individuellen Fall zutreffen müssen.
Bei der Wahl der passenden privaten Krankenversicherung sollten deswegen viele Alternativen und Tarife miteinander verglichen werden. Das spart bares Geld. Wie Sie sich informieren können? Im Internet! Eine Vielzahl von Onlinerechnern kalkulieren Ihren ganz persönlichen Beitrag. Schnell und vor allem zuverlässig. Ein direkter Vergleich wird damit objektiv möglich und wenn erst einmal ein Angebot gefunden ist, welches den eigenen Wünschen entspricht, muss nur noch der Vertrag ausgedruckt werden, den man anschließend an die Versicherung schickt. Ist man als Versicherter akzeptiert, ist eine optimale Sicherheitsgarantie in einem Krankheitsfall garantiert. Onlinerechner bieten wesentlich mehr Transparenz und Objektivität für das subjektive Wohlbefinden.

Hilfe für geplagte PKV-Kunden: Wechseln verbilligt Prämien

Die Leipziger Richter stellten sich mit ihrem Allianz-Urteil vor allem auf die Seite der Versicherten. Undurchsichtige Wechseleinschränkungen sollen damit nicht nur tabu sein, sondern gleichzeitig auch auf legitime Sparmöglichkeiten für ältere Versicherte auferksam machen. Bis zu 200 Euro ließe sich durch einen Wechsel in Neukundentarife einsparen, schreibt das “Handelsblatt”. am 26. Juni Ein Aufpreis darf zwar dafür nicht verlangt werden, dennoch sollten Wechselwillige vorher einen umfassenden Tarif-Vergleich anstreben – wenn möglich auch mit professioneller Hilfe.

Der Teufel steckt im Tarif-Detail

Unabhängige Makler helfen gegen Entgelt dabei, eine Schneise durch den Tarifdschungel zu schlagen. Denn der Laie hat kaum Möglichkeiten, die Details in den Klauseln genau zu durchschauen. Verkürzungen bei Heil- und Hilfsmitteln können stärker ins Gewicht fallen als im ersten Augenblick vermutet. Während neue Tarife etwa eine genaue Auflistung von Heil- und Hilfsmitteln beinhalten und die Erstattung auch dahingehend genau begrenzen, besitzen älteren Tarife meist einen offenen Hilfsmittelkatalog. Neue Tarife werden daher dem medizinischen Fortschritt kaum gerecht, schreibt das Wirtschaftsmagazin „Handels- blatt“.

Auch Zahnersatz kann in neueren Tarifen dem Rotstift zum Opfer fallen. So bietet die DKV zwar sehr günstige Neutarife im Rahmen ihrer BestMed-Serie an, die erstattungsfähigen Aufwendungen für Inlays und Zahnersatz betragen jedoch gerade mal 50 Prozent. Stefan Albers, unabhängiger Versicherungsberater, erklärt im „Handelsblatt“, worauf es außerdem ankommt: So würde in neueren Tarifen immer häufiger im Bereich der Psychotherapie gespart, die sogar Grundelement des GKV-Leistungskataloges ist.

Gleichfalls Vorsicht sei geboten, wenn als „Tarifoptimierung“ bzw. „Prämienstabilisierung“ lediglich ein erhöhter Eigenanteil angeboten wird. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man in einigen Jahren dann doch die höhere Prämie bezahlt – trotz höherem Selbstbehalt. Zusätzlich wirkt sich diese Sparmaßnahme negativ auf die Altersrückstellungen aus, weil durch eine niedrige Prämie weniger angespart wird.

Einen weiteren positiven Nebeneffekt durch das Allianz-Urteil sieht Albers darin, dass viele Versicherte durch das Presseecho erst auf die Wechselmöglichkeit aufmerksam geworden sind. Gerne haben Gesellschaften diese Option im Halbdunkel gelassen oder nicht weiter an ihre Kunden kommuniziert. Nun können Versicherte explizit einen Wechsel einfordern.

Überflüssige Kalorien sparen

Süssstoff ungesund Vorteile Nachteile

Dank Süßstoff schlemmen und dennoch nicht zunehmen

Endlich ist der Sommer da! Und was tun wir im Sommer am liebsten? Richtig! Grillpartys veranstalten. Ob mit der Familie oder mit Freunden, ob im kleinen Rahmen oder als große Feier – zum Grillen findet man immer Gelegenheit. Dazu gibt es Salate und zum Nachtisch etwas Süßes. Ach ja, auch die üblichen Erfrischungsgetränke dürfen nicht fehlen. Wer dieses exzessiv praktiziert, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er zunimmt. Das Problem dabei sind die versteckten Kalorien in Form von Zucker, die die Lebensmittel enthalten. Deswegen sollte beim Kochen, aber auch beim Einkauf penibel genau darauf geachtet werden. Es muss nicht immer alles mit Zucker gesüßt werden. Süßstoff ist bestens geeignet, um sich viele überflüssige Kalorien zu sparen.

Schon bei den Getränken darauf achten

Wir trinken gerne Cola, Limo und andere süße Erfrischungsgetränke. Über den Zuckergehalt machen wir uns kaum Gedanken. Das aber kann fatal sein, denn schon ein Liter gesüßte Limonade hat um die 400 Kalorien – und die sind vollkommen überflüssig. Wer nicht auf Mineralwasser umsteigen möchte, der sollte sich Erfrischungsgetränke holen, die mit Süßstoffen versehen sind. Überlegen Sie mal: Wer 400 Kalorien täglich über ein Jahr verteilt zu viel zu sich nimmt, riskiert eine Gewichtszunahme von 20 Kilo. Die Alternative: sind Lightgetränke. Auch der Zucker im Kaffee oder im Tee kann leicht durch Süßstoff ersetzt werden.

Wer sich bewusster ernährt, der hat nicht nur sein Körpergewicht besser im Griff, sondern muss sich auch um die Folgeerkrankungen, die mit Übergewicht einhergehen, nicht weiter beschäftigen. Diese sind u.a. Diabetes, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und auch Herz-Kreislauf-Beschwerden – mal ganz abgesehen vom eigenen Wohlbefinden, das wohl keiner hat, der mit massivem Übergewicht zu kämpfen hat.

Keine Vorurteile gegen Süßstoff

Oft kann man lesen, dass Süßstoff das Hungergefühl fördert. Das wurde mittlerweile widerlegt. Süßstoffe haben zudem keinen Einfluss auf den Blutzucker- und den Insulinspiegel des Körpers. Wer sich bewusst und gesund ernähren möchte, der sollte aber nicht nur auf überschüssige Kalorien verzichten, sondern auch für einen ausgewogenen Bewegungsplan sorgen.

Deutsche PKV und Ausland

Im Zeitalter der Globalisierung ist räumliche Mobilität Standard. Ob Ein- oder Auswanderer, Grenzgänger oder Gast – wer eine deutsche private Krankenversicherung wünscht, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Denn in der Regel gilt zunächst: Kein deutscher Wohnsitz, kein Neuvertrag. Je nach Berufsstatus und Herkunftsland bestehen jedoch für bestimmte Personengruppen vielfältige Möglichkeiten, eine deutsche private Krankenpolice zu erwerben.

Bewährungsfrist: Zwei Jahre

Wer bereits länger als zwei Jahre in Deutschland wohnt, perspektivisch dort bleiben möchte und eine solide Tätigkeit mit geregeltem Einkommen nachweisen kann, kann einen PKV-Antrag stellen – ungeachtet seiner Herkunft. Einfachere Annahme-chancen mit weniger Bürokratie haben allerdings in jedem Falle Bürger, die aus den Ländern der EU oder dem europäischen Wirtschaftsraum stammen.

Für alle anderen Berufstätigen stellt das wichtigste Annahmekriterium die Vorlage einer Aufenthaltsberechtigung oder einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis dar. Schwieriger, aber nicht unmöglich, verläuft die Annahme bei Personen mit befristeter Aufenthalts-genehmigung, wo im Vorfeld eine Prüfung durchgeführt werden muss, um deren Bonität festzustellen.

In der Regel gelten Personen mit:

  • Aufenthaltsbewilligungen (der Zweck des Aufenthaltes befristet die Wohndauer in Deutschland von vornherein: etwa Saisonarbeiter, Au-Pair-Aufenthalte),
  • Aufenthaltsbefugnis oder – anzeige
  • Gaststudentenstatus

als nicht versicherungsfähig.

Einwanderer ohne Zwei-Jahres-Aufenthalt

Selbständige, die sich schon vor Ablauf der zweijährigen Frist privat krankenversichern möchten, müssen aus einem Land der EU, des europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz stammen. Sie dürfen jedoch keiner Tätigkeit mit hohem, gesundheitlichem Risikopotenzial oder niedrigem Berufsprestige (Tänzerin in Nachtclubs) nachgehen. Selbständige Frauen mit “körpernahen Berufen” können ihr Annahmepotenzial erheblich steigern, wenn sich der Kontakt auf „Haare oder Nägel“ beschränkt.

Hierbei handelt es sich lediglich um Richtwerte. Einige Krankenversicherer, wie beispielsweise die AXA, sehen in Frauenberufen mit Clubcharakter kein erhöhtes gesundheitliches Risikopotenzial. Bei der Suche kann sich daher eine Vermittlerplattform, die einen Erfahrungshintergrund bei der Versicherung einzelner Berufsgruppen besitzt, als sehr hilfreich erweisen.

Bei Angestellten erfolgt unterdessen keine Einschränkung auf ihr Herkunftsland. Meist reicht ein Nachweis des Arbeitgebers, dass das aktuelle Beschäftigungsverhältnis noch mindestens 18 Monate andauert. In beiden Berufsstati dürfen Ehepartner nach versichert werden, auch wenn die Zwei-Jahresfrist noch nicht verstrichen ist. Dabei kann jedoch im Falle von ungünstigen gesundheitlichen Vorbedingungen auch eine Ablehnung erfolgen.

Pendler in Anrainerstaaten

Wer im deutschlandnahen Grenzgebiet von Frankreich, Dänemark und Co. arbeitet, in Deutschland allerdings seinen Hauptwohnsitz hat, kann ebenfalls einen PKV-Vertrag abschließen. Antragsteller müssen in diesem Falle allerdings mindestens zwei Jahre lang zuvor in Deutschland gelebt haben und jeden Tag dorthin zurückkehren. Gegebenenfalls können dann nur spezielle Grenzgängertarife abgeschlossen werden Umgekehrt gilt: Berufstätig in Deutschland und Wohnsitz im Ausland – diese Kombination macht einen Vertragsabschluss nicht bei jeder Gesellschaft möglich.

PKV-Lexikon: Selbstbehalt

Selten krank und ein wenig Geld auf der hohen Kante? In einer privaten Kranken-versicherung gilt: Ein Selbstbehalt reduziert die monatliche Gesamtprämie, solange keine höheren Arztrechnungen im Versicherungsjahr anfallen. bei Medikamenten und Behand-lungen In die eigene Tasche zu greifen zahlt sich aus. Mit in die Ersparnisberechnungen sollte man vor Tarifentscheid allerdings immer die maximal mögliche Gesamtprämie vor Augen halten, wenn der Selbstbehalt komplett ausgeschöpft werden muss.

Zwischen 25 und 5.000 Euro jährlich können bei Vertragsbeginn werden und später nach Bedarf und Prämienerhöhung auch verändert werden. Und so wirkt sich der Selbstbehalt auf die Monatsprämie aus:

Mann – 33 Jahre – selbständig – Null Euro Selbstbehalt:

Der MediStart der Gother kostet monatlich 298,39 und besteht aus dem MediStart 2BO (Amb.) – MediClinic (Stat.) MediStart 2BO (Dent.) mit guten Leistungen. Heilpraktiker, Sehhilfen und Psychotherapie grundsätzlich mitversichert, Zahnersatz bis 70 Prozent erstattet, Erstattung im ambulanten sowie dentalen Bereich bis zum Höchstsatz und im stationären auch darüber sowie Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung.

Auch das EKN-Tarifwerk der Württembergischen zeigt sich für Selbständige recht erschwinglich, erstattet allerdings keine Kurleistungen und lediglich 60 Prozent im Zahnersatzbereich. Auch wer Wert auf Auslandsschutz und Facharztkonsultation ohne Hausarztbesuch legt, kommt hier schlecht weg. Inklusive Pflegepflichtversicherung und gesetzlichem Vorsorgezuschlag werden hierfür 329,88 Euro fällig.

Ein Beispiel für den höchsten Eigenanteil für die 33-jährige selbständige Beispielperson bietet die Axa mit ihrem Vision1-Tarifwerk und eignet sich für topfitte Kunden mit größer finanzieller Belastbarkeit. Wer im ambulanten, dentalen sowie stationären Bereich Arztrechnungen in Höhe von 4.500 Euro selbst begleichen hat, wird mit einer herausragend niedrigen Monatsprämie von 77,66 Euro belohnt. Der Zahnersatz wird mit 75 Prozent erstattet und liegt damit im durchschnittlichen Bereich. Eine unbeschränkte Anzahl an psychotherapeutischen Sitzungen runden das Profil ebenso ab wie die Ein- oder Zweibettzimmer-Wahlleistungen im Krankenhaus.

Problematisch wird es lediglich, wenn der Tarif nur einen fixen Selbstbehalt statt verschiedenen Stufen anbietet. Ist man dann gezwungen, in einen anderen Tarif mit etwa umfangreicherem Leistungspaket zu wechseln, können Versicherer eine Gesundheitsprüfung und gegebenenfalls auch Risikozuschläge verlangen. Die Universa Krankenversicherung hat einen Kompakttarif VF einen fixen Betrag von 30 Prozent bis maximal 450 Euro für ambulante Rechnungen aufgelegt. Bei manchen Gesellschaften stellt sogar eine Erhöhung des Eigenanteils die einzige Möglichkeit der Beitragsreduzierung dar, so beispielsweise die Alte Oldenburger, weil sie nur ein einziges Tarifwerk hat.

Tipp: Als optimale Spanne gilt in der Regel ein Betrag zwischen 0 und 1000 Euro.