28785 Besucher

Artikel-Schlagworte: „online“

DSL-Anbieter kostenlos vergleichen und gleich wechseln

DSL-Anbieter Vergleich

Mit dem Anbietervergleich finden Sie günstige DSL Tarife, die häufig eine Flatrate für das Festnetz beinhalten. Die Prüfung der Verfügbarkeit zeigt, welche DSL Anbieter an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Nach dem kostenlosen Vergleich können Sie Ihren DSL Anschluss online wechseln.

Vorwahl:
DSL Geschwindigkeit
Telefonflatrate:
 

High-Speed-Internet mit DSL

Die Buchstaben DSL stehen für „Digital Subscriber Line“, was auf Deutsch „Digitaler Teilnehmeranschluss“ bedeutet. Ein DSL Anschluss ist ein Internetanschluss, der die Internetnutzung beschleunigt. Die Übertragung der Internetdaten erfolgt über die Kupfer-Doppelader des bisherigen Telefonanschlusses. Deshalb müssen keine neuen Kabel verlegt werden.

Internet via DSL ist viel schneller als über ein Modem oder eine ISDN-Verbindung. Der langsamste DSL Anschluss ist mit 1 MBit/s immer noch 17-mal schneller als die Internetnutzung mit einem analogen Modem. Bei den komplex gestalteten Webseiten, die Animationen und Videos enthalten, schafft ein DSL Anschluss die Voraussetzung, um schnell im Internet surfen zu können. Vor allem beim häufigen Herunterladen größerer Dateien und der Nutzung von Online-TV oder Video-on-Demand sollten Sie sich für einen DSL Anschluss mit einer hohen Bandbreite entscheiden. Heutzutage gibt es bereits Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 50 MBit/s.

Internet und Telefon gleichzeitig nutzen

Bei einem DSL Anschluss werden die Signale vom DSL und vom Telefon auf getrennten Frequenzbereichen weitergeleitet. Deshalb können Sie gleichzeitig telefonieren, surfen und faxen. Dies ist mit einem analogen Anschluss und einem ISDN-Anschluss möglich.

Günstige Pakete mit DSL und Telefonanschluss

Sie können sich den DSL Provider selbst aussuchen und den günstigsten nehmen. Meistens wird ein Telefonanschluss der Telekom vorausgesetzt, wenn Sie den DSL Anschluss einzeln beantragen.

Günstiger ist es, wenn Sie mit dem Telefonanschluss zum DSL Anbieter wechseln, weil Sie dann verschiedene attraktive Paketangebote mit einer DSL Flatrate in Anspruch nehmen können. Meistens gehört eine Flatrate für das Telefon dazu, mit der Sie unendlich ins deutsche Festnetz telefonieren und dabei Ihre monatlichen Gesprächskosten senken können.

Eine Flatrate gehört zum Standard

Unabhängig davon, für welche Bandbreite Sie sich entscheiden, gibt es kaum noch Tarife ohne Flatrate. Dieses Modell hat sich bewährt und bietet Ihnen mehrere Vorteile: Sie zahlen als Kunde stets den gleichen Preis, können aber beliebig lang surfen und Daten herunterladen.

Falls Sie dennoch ein Tarif überzeugt, bei dem nach Zeit oder Datenmenge abgerechnet wird, sollten Sie ihn nur nehmen, wenn Sie kaum surfen und selten Dateien herunterladen. Ansonsten zahlen Sie mit diesem überholten Abrechnungsmodell wesentlich mehr.

Die Mindestvertragslaufzeit muss stimmen

Fast alle Tarife sind an eine Mindestvertragslaufzeit gebunden. Wenn Sie nicht einschätzen können, ob Sie in den nächsten Jahren umziehen oder nicht, sollten Sie keinen Vertrag mit einer langen Mindestvertragslaufzeit wählen. Es gibt auch DSL Tarife, die zwar keine Mindestvertragslaufzeit, dafür aber höhere monatliche Gebühren beinhalten.

DSL-Hardware

Sie brauchen für einen DSL Anschluss mindestens einen Splitter und ein DSL Modem. Der Splitter wird an Ihre Anschlussdose angeschlossen und trennt die Telefon- und Internetsignale. Das Telefon und das Modem werden mit dem Splitter verbunden. Um mehrere Computer mit DSL zu versorgen, brauchen Sie einen Router bzw. ein Kombigerät, das ein DSL Modem und einen Router enthält.

Sie bekommen den Splitter und das DSL Modem meistens kostenlos von Ihrem DSL Provider. Bei der Beauftragung des Anschlusses können Sie meistens günstig weitere Hardware bestellen.

DSL ist nicht überall verfügbar

Leider ist DSL heutzutage noch nicht überall verfügbar. Zur DSL Nutzung müssen freie DSL Ports bei der Vermittlungsstelle zur Verfügung stehen. Darüber hinaus darf der Anschluss nicht zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt sein. Sie können auf der Internetseite des jeweiligen DSL Providers per Verfügbarkeitscheck ermitteln, ob Sie DSL an Ihrem Wohnort mit der gewünschten Geschwindigkeit nutzen können oder nicht.

In den neuen Bundesländern gestaltet sich die Versorgung mit DSL etwas schwieriger. Nach dem Fall der Mauer wurde das veraltete Telefonnetz der DDR mit Glasfasertechnik modernisiert. Diese Maßnahme sollte sich eigentlich fortschrittlich auswirken, allerdings können heute viele der betroffenen Haushalte wegen des hohen technischen Aufwandes, der zu teuer ist, keinen DSL Anschluss nutzen. Derzeit entwickelt man neue Verfahren, um günstige Breitbandanschlüsse in Zukunft auch in Glasfasernetzen anbieten zu können.

Ein herkömmlicher Telefonanschluss reicht aus

Sie können DSL mit einem analogen Anschluss oder einem ISDN-Anschluss nutzen. Zur Übertragung werden die bestehenden Kupfer-Doppeladern genutzt, so dass keine weiteren Leitungen verlegt werden müssen und der DSL Anschluss ohne einen besonderen Aufwand zur Verfügung gestellt werden kann. Sie müssen lediglich die benötigte Hardware – einen Splitter, ein Modem und bei Bedarf einen Router – installieren.

Bei einem DSL Anschluss lohnt sich der Vergleich der Preise

Der Markt entwickelt sich kontinuierlich weiter und es gibt immer wieder neue Angebote. Daher lohnt es sich, auch wenn Sie bereits über einen DSL-Anschluss verfügen, regelmäßig einen DSL Vergleich vorzunehmen, sich über die Tarife zu informieren und gegebenenfalls zu wechseln. Neue Kunden zahlen in den ersten Monaten häufig eine niedrigere Grundgebühr und können bei der Beauftragung des Anschlusses günstige Hardware erwerben.

Rechtzeitig dem alten Anbieter kündigen

Sie sollten Ihrem alten Anbieter rechtzeitig kündigen, damit der Wechsel zum neuen Provider problemlos verläuft. Meistens müssen Sie Ihre Kündigung schon ein paar Monate vor Abschluss der Vertragslaufzeit einreichen. Die Kündigung sollte sicherheitshalber per Einschreiben vorgenommen werden. Häufig bietet Ihnen der neue Provider die Möglichkeit, die Kündigung für Sie durchzuführen. Sie sollten Ihrem alten Anbieter auf keinen Fall unüberlegt kündigen, sondern zunächst mit der Verfügbarkeitsprüfung im Internet ermitteln, ob der neue Anbieter Ihnen den Anschluss an Ihrem Wohnort zur Verfügung stellen kann.

Schwierigkeiten beim Wechsel

Wenn Sie Ihren alten Vertrag zu spät kündigen, kann es vorkommen, dass Ihnen DSL nicht zum gewünschten Termin zur Verfügung steht, weil der alte Anbieter erst den DSL Port des Telefonanschlusses freigeben muss. Erst wenn das geschehen ist, kann der neue Anbieter den Port übernehmen und den Anschluss freischalten. Deshalb sollten Sie in jedem Fall rechtzeitig kündigen und dem neuen Anbieter eine Kündigungsbestätigung des alten Unternehmens vorlegen.

Ohne Risikozuschlag und Wartezeit! Was kosten Neugeborene in der PKV?

Kinder Nachversicherung PKV

Zwei Daten gehören in den Terminkalender werdender Eltern, die eine künftige private Krankenversicherung für ihr Kind in Erwägung ziehen. Mindestens drei Monate muss ein Elternteil vor der Geburt bei der entsprechenden Gesellschaft versichert sein. Und spätestens zwei Monate nach der Geburt muss man sich entscheiden.

Ein Pluspunkt für die Eltern: Wird das Kind rückwirkend zum Geburtsdatum mit einem Elternteil privat versichert, schlagen sich meist noch keine Risikozuschläge auf die Monatsprämie – Ausnahme: schwere angeborene Vorerkrankungen.

Möglich ist aber auch die Versicherung bei einer anderen Gesellschaft, sofern das Kind auf Basis der U1 und U2 keine risikoträchtigen Vorerkrankungen aufweist. Bei einigen Versicherern bestehen jedoch Altersbeschränkungen nach unten bezüglich der Kinderalleinversicherung! Nachfolgend verraten einige Tarife, mit welchen Kosten Eltern im Einzelfall bei den jeweiligen Gesellschaften rechnen müssen, die ihr Kind ab Geburtsdatum 1. Oktober 2009 versichern möchten.

Die Central Krankenversicherung verlangt für ein neugeborenes Kind im Ost-Tarif BSSN 79,48 Euro. Keine Variationsmöglichkeiten bestehen bezüglich der Selbstbeteiligung von 250 Euro. Des weiteren kann dieser Tarif nur von Eltern mit Wohnsitz in den Neuen Bundesländern in Anspruch genommen werden. Diese haben die allerdings die freie Wahl und können sich bei Bedarf auch für den West-Tarif KEH entscheiden. Stets wichtig für Eltern: Für Zahnspange und Co. erstattet die Versicherung bis zu 60 Prozent – das gleiche gilt für Zahnersatz und Inlays.

Der KEH-Tarif wiederum kostet 101,85 Euro (SB 250 Euro) im Monat und bietet ein leicht erweitertes Leistungsspektrum. Identisch mit dem Ost-Tarif BSSN sind die allgemeinen Krankenhaus- sowie ambulante Leistungen, außerdem 60 Prozent Erstattung für Zahnersatz und Inlays.

Darüberhinaus erfordert der KEH-Tarif jedoch die Einhaltung des Primärarzt-Prinzips, punktet allerdings der Erstattung bis zu den Höchstsätzen der GOÄ sowie mit der Option einer höheren Selbstbeteiligung von 750 Euro, die einen günstigeren Monatsbeitrag von 51,88 Euro möglich macht. Zudem wird bei allem Versicherern eine beitragsfreie Pflege-Mitversicherung bei den Eltern angenommen.

Der beitragsorientierte PRIMO-Bonus Tarif der Halleschen Krankenversicherung kostet 109,40 Euro im Monat – der Beitrag zur Pflegeversicherung wurde hier bereits abgezogen. Senken lässt sich der Betrag in jedem Falle durch einen Selbstbehalt von 300 Euro und schlägt dann nur mit monatlichen 85,28 Euro zu Buche (PRIMO SB1). Etwaige Vorteile des Bonus-Tarifes bestehen aber im Hinblick auf die Beitragsrückerstattung von bis zu drei Monatbeiträgen, falls der Nachwuchs ein Jahr lang keine ärztlichen Leistungen in Anspruch nehmen muss.

Ein Blick auf die Leistungen zeigt: Neben den üblichen Erstattungen im ambulanten und stationären Bereich – Primärarztprinzip, Mehrbettzimmer – hebt sich der Tarif durch die Kostenerstattung heilpraktischer Behandlungen zu 75 Prozent bis 1000 Euro pro Jahr hervor. Im kieferorthopädischen Bereich kommt der Versicherer sogar zu 75 Prozent der Rechnungskosten auf – im Zahnersatzbereich zu 65 Prozent.

Die Arag-Einstiegsklasse (E 300) bietet Eltern bei einer Selbstbeteiligung von 300 Euro pro Jahr eine Krankenversicherung für 117 Euro im Monat. Wer auf die Selbstbeteiligung verzichtet, zahlt rund 135 Euro. Eine besonders niedrige Monatsprämie von 102 Euro ergibt sich hier durch die Vereinbarung von 600 Euro Selbstbehalt.

Die Tarife beinhalten neben dem Primärarztprinzip auch die 80-prozentige Kostenerstattung von Besuchen bei Heilpraktikern bis zu einer jährlichen Rechnungshöhe von 500 Euro. Zahnersatz und Inlays sowie Kieferorthopädie erstattet die Krankenversicherung bis zu 65 Prozent. Bei Leistungsfreiheit innerhalb eines Jahres können sich Eltern zudem über eine Beitragsrückerstattung von bis zu 3,5 Monatbeiträgen freuen.

Wer bei der Deutschen Krankenversicherung anheuert, erhält einen Einsteiger-Krankenschutz für den Nachwuchs schon ab monatlichen 60 Euro im BestMed BM1 Tarif. Dazu kommt ein jährlicher Selbstbehalt von 600 Euro, der die Prämie bei voller Ausschöpfung um monatlich 50 Euro erhöhen würde. Außerdem werden 70 Prozent der kieferorthopädischen Maßnahmen werden bis zum vollendeten 19. Lebensjahr und einer jährlichen Rechnungshöhe von 1.000 Euro erstattet. Zahnersatz und Inlays können zu 50 Prozent abgerechnet werden.

Bei manchen Gesellschaften wechselt das Kind im Alter von 16 Jahren in den Jugendtarif, so beispielsweise bei der Arag. Generell gilt jedoch bei jedem Versicherer der Erwachsenentarif, wenn das 21. Lebensjahr vollendet wird. Bei diesen Übergängen sind individuell Risikozuschläge durch Vorerkrankungen möglich. Taucht beispielweise im Laufe der Jahre eine Verletzung der Kniescheibe auf, die aller Wahrscheinlichkeit im Alter häufige ärztliche Behandlungen erforderlich macht, können 10 bis 20 Prozent Aufschlag zur normalen Monatsprämie zusätzlich vereinbart werden.

Vergleichen Sie hier online die Private Krankenversicherung.

Private Krankenversicherung auch für Hartz IV-Empfänger

privatekrankenversicherung.gifDie Jobcenter müssen für Hartz-IV Empfänger die vollen Beiträger zur privaten Krankenversicherung zahlen. Dies hat das Sozialgericht Gelsenkirchen am 2. Oktober 2009 in einem Eilbeschluss entschieden. Die bisherige Regelung bezüglich Privater Krankenversicherungen sah für Hartz IV Empfänger nur die Möglichkeit vor, einen Teil der Beiträge für die PKV zurückerstattet zu bekommen. Betroffen sind hauptsächlich Arbeitslose, die seit April dieses Jahres im Basistarif der Privaten Krankenversicherungen versichert sind. Denn seit Januar 2009 werden bereits privat krankenversicherte Hartz IV-Empfänger nicht mehr gesetzlich versichert, sondern bleiben in der PKV im Basistarif versichert Die Beiträge sind hier teilweise sehr hoch, sodass die Jobcenter bisher lediglich einen Teil der Kosten übernommen hatten und Versicherte hohe Eigenbeträge leisten mussten. Doch diese Regelung hat mit der Entscheidung des Sozialgerichtes Gelsenkirchen ein Ende gefunden. Das Gericht erkannte in der geringen Erstattung von Krankenversicherungsbeiträgen eine „systemwidrige Belastung“, die den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz verletzte. Privatversicherte könnten meist nicht ohne Weiteres in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren. So erging es auch der dreifachen Mutter in dem verhandelten Fall: Sie war bereits privat versichert, als sie arbeitslos wurde. Das Jobcenter zahlte zunächst nicht den vollen Beitrag zur PKV, sodass sie selbst einen erheblichen Betrag leisten musste. Dies war ihr nicht möglich, zwischenzeitlich verlor sie dadurch sogar den Versicherungsschutz. Das Sozialgericht entschied nun im Sinne der Frau, dass Privatversicherte mit freiwillig gesetzlich Versicherten gleichzustellen seien, und somit das Jobcenter den vollen Beitrag zur PKV zu leisten habe. Vergleichen Sie hier gleich online.