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Artikel-Schlagworte: „Geld“

Reisekasse: Welche Zahlungsmittel sollten drin sein?

Bereits vor dem Urlaubsstart sollte man sich Gedanken über die richtige und ausreichende Bestückung der eigenen Reisekasse machen, um während der schönsten Tage des Jahres nicht einen finanziellen Engpasse zu haben, weil man zu wenig oder die falschen Zahlungsmittel dabei hat. Grundsätzlich gilt für die Bestückung der Urlaubskasse, dass man sich nie auf ein einziges Zahlungsmittel verlassen sollte. Natürlich ist die genaue Ausstattung der Reisekasse abhängig vom jeweiligen Urlaubsland.

Bargeld braucht man im Urlaub vor allem während der ersten Urlaubstage für kleinere Einkäufe beziehungsweise bei Ausflügen in abgelegenere Gebiete. Für Reiseziele, die nicht den Euro als Landeswährung haben, ist es in der Regel empfehlenswert, Geld erst im Urlaubsland zu tauschen. Hier lohnt immer ein rechtzeitiger Blick auf den aktuellen Wechselkurs.

Ein wichtiger Teil der Reisekasse ist die Maestro-Card, mit der man im Ausland an Geldautomaten Bargeld abheben kann. Die Maestro-Card ist heute europaweit einsetzbar und auch in vielen anderen Ländern kann mit ihr der Geldautomat für Abhebungen genutzt werden. Neben der Maestro-Card kann auch eine gängige Kreditkarte hilfreich sein, da sie in nahezu allen Ländern weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Mit ihr kann man sowohl Bargeldabhebungen vornehmen als auch sie zum Bezahlen nutzen. Eine mögliche Alternative ist hier auch die Postbank-Sparcard 3000 plus, mit der man weltweit an 900.000 Visa-Geldautomaten kostenfrei Bargeld abheben kann.

Für Fernreisen oder Urlaube in exotische Länder sind auch weiterhin Reiseschecks zu empfehlen, da man sie weltweit bei nahezu allen Banken in Bargeld getauscht werden.

Noa Bank nimmt keine neuen Gelder an

Die Noa Bank überrascht mal wieder: Wer bei dem Geldinstitut ein Tagesgeldkonto führt, kann derzeit kein Geld anlegen. Einzahlungen werden abgeblockt – das wiederum wird von Verbraucherschützern kritisch gesehen. Unter Umständen können Kunden Schadenersatzforderungen geltend machen. Einst war die Noa Bank als Alternative zu üblichen Geldinstituten extrem beliebt – zuletzt war sie nur mit Negativschlagzeilen aufgefallen; das zieht sich offenbar weiter.

Noa Bank nimmt keine neuen Gelder an

Holger Handstein von der Verbraucherzentrale NRW weiß, dass die Noa Bank gegen ihre eigenen AGB verstößt; dort heißt es, Tagesgeldeinzahlungen seien in jeder Höhe möglich. Das habe die Noa Bank “an keiner Stelle relativiert”, so Handstein. Neue Festgeldkonten werden auch nicht mehr eröffnet und das Eröffnen von neuen Tagesgeldkonten ist seit April schon gestoppt.

Handstein ist überzeugt, dass Kunden in zweierlei Hinsicht Schadenersatzansprüche stellen können: Erstens gingen Kunden eventuell Zinsgewinne verloren, denn neue Tagesgeldeinlagen sind nicht möglich. Zweitens könnten den Kunden Kosten für Daueraufträge oder Überweisungen aufs Tagesgeldkonto entstanden sein – absolut umsonst. Die Noa Bank selbst behauptet, sämtliche entstandenen Kosten, die durch den Geldannahmestopp bei Überweisungen umsonst gezahlt wurden, wieder zurück zu überweisen.

Erst im November 2009 wurde die Noa Bank gegründet – die Finanzkrise hat der “Öko-Bank” eine Menge Neukunden eingebracht. Attraktive Zinsen konnte das Geldinstitut damals noch versprechen; angelegt werden sollten die Kundengelder in den Bereichen Umwelt, Region, Gesundheit und Kultur. Zuletzt geriet die Noa Bank in Kredit, weil ihr rechtswidrige Machenschaften vorgeworfen wurden.

Jahresrückblick und frohe Weihnachten

Das Jahr 2009 war im Bankenbereich äußerst turbulent und ereignisreich. Und bevor Ihnen das Team von welches-girokonto.de ein frohes Weihnachtsfest wünscht, gibt es einen kleinen Schnelldurchlauf durch die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2009:

Januar

März

  • EZB senkt Leitzins: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt ob der Finanzkrise den Leitzins auf 1,5 Prozent – dem niedrigsten Stand seit November 2005.

April

Juni

  • Arcandor: Was passiert eigentlich mit den Kunden, Mitarbeitern und den Arcandor zugehörigen Konzernen? Das klärte sich im Juni 2009 – zumindest teilweise.
  • Höhere gesetzliche Einlagensicherung: Eine Anhebung der gesetzlichen Einlagensicherung auf zunächst 50.000 Euro und ab 2011 auf 100.000 Euro entschied die Bundesregierung ebenfalls im Juni.
  • Urteil Lehman: Die Lehman-Pleite warf viele Verbraucher in den Ruin. Ein Urteil wurde im Juni zugunsten der Verbraucher gesprochen.

Juli

  • HVB wird zu UniCredit: Schon lange gehört die HypoVereinsbank zur UniCredit – im Juli wird beschlossen, auch diesen Namen demnächst anzunehmen, um das Image des Kreditinstituts wieder aufzupolieren.
  • Girokonto als beliebte Anlageform: Das Girokonto avancierte ebenfalls im Juli zur zweitbeliebtesten Anlageform. Die Zinsen bei konventionellen Anlagen sind im Keller – viele Banken offerieren höhere Zinssätze beim Girokonto als bei anderen Anlageformen.
  • Stiftung Warentest checkt kostenlose Girokonten: Zur Jahresmitte nimmt das unabhängige Institut Stiftung Warentest kostenlose Girokonten unter die Lupe. Regionale und bundesweite Testsieger haben überzeugt.

August

  • Citibank wird Targo Bank: Einen neuen Namen will sich auch die Citibank zur Imageverbesserung zulegen. Im Gespräch ist im August “Targo Bank”.
  • Zwangsverwaltung von Banken: Um bedrohte Banken zu retten, diskutiert die Bundesregierung im August, ob diese Geldinstitute zwangsverwaltet werden sollen.

September

  • Eigentümerwechsel bei Quelle Bausparkasse: Ob der finanziell mauen Lage wechselt die Quelle Bausparkasse ihren Eigentümer. Der Verband der privaten Bausparkassen möchte den Konzern unter seine Fittiche nehmen.
  • ING-DiBa wird mehrfach ausgezeichnet: Auch in 2009 konnten sich viele Banken – vor allem Direktbanken – über Auszeichnungen freuen; darunter im September die ING-DiBa.
  • AGB-Änderungen beschlossen: Die Banken ändern im September ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen – zum großen Teil sehr zum Vorteil der Kunden. Die Umsetzung erfolgt schrittweise in den kommenden Jahren.

Oktober

  • Zu hohe Gebühren: Die EU stellt fest, dass deutsche Verbraucher zu hohe Bankgebühren zu zahlen haben.
  • P-Konten: Die sogenannten P-Konten (Pfändungsschutzkonten) sind schon ewig in Diskussion; einen Stand der Dinge haben wir im Oktober zusammengefasst. Seither gibt es darüber keine Neuigkeiten.
  • Commerzbank trennt sich von Töchtern: Um die Auflagen zur finanziellen Rettung zu erfüllen, entledigt sich die Commerzbank einiger Töchter; im Oktober musste die belgische Tochter dran glauben.

November

  • Bund verzichtet auf Anlageprodukte: Um den Banken keinen unnötigen und schädigenden Wettbewerb aufzudrücken, entschließt sich die Regierung dazu, keine neuen Anlageprodukte auf den Markt zu bringen.
  • Postbank verbessert Datenschutz: Nach einem schwerwiegenden Datenleck arbeitet die Postbank an ihrem Datenschutz.
  • Zusammenschlüsse bei Sparkassen: Auch die Sparkassen kamen nicht ungeschoren durch die Finanzkrise und haben Zusammenschlüsse einzelner Filialen beschlossen.
  • Banken tauschen Kreditkarten aus: Ein weiteres immenses Datenleck gab es bei den Kreditkarten der Anbieter VISA und MasterCard: Die größte Umtauschaktion der deutschen Kreditkartengeschichte setzt sich noch immer fort.

Dezember

  • Keine Geldausgabe bei Sparkassen: Die Sparkassen setzen sich durch, sodass mit den Kreditkarten von Direktbanken das Abheben von Bargeld an den hauseigenen Automaten gesperrt wird.

Ein von der Finanzkrise betroffenes Jahr neigt sich dem Ende – wir hoffen, Ihnen erging es wesentlich besser als so manch einer Bank. Bleiben Sie uns auch 2010 gewogen, genießen Sie Ihre hoffentlich freien und besinnlichen Tage und rutschen Sie gut ins Jahr 2010!

KFZ Versicherung: Wechsel zum Jahresende lohnt sich

KFZ Versicherungsvergleich.gifDer Herbst kommt! Und mit ihm die erhöhte Unfallgefahr. Wie Sie und Ihr Auto sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen. So schön der Herbst auch sein mag mit seinen bunten Farben und den letzten sonnig-hellen Tagen des Jahres, für Autofahrer birgt er einige Gefahren. Viele sind noch gar nicht auf die veränderten Bedingungen eingestellt, andere fühlen sich in ihren Autos dank zahlreicher Sicherheits- und Assistenzsysteme fast unverwundbar. Doch es lauern Gefahren: Das Wetter kann sich gerade im Herbst binnen kürzester Zeit verändern. Schien gerade noch die Sonne durch vereinzelte Wolken, regnet es im nächsten Moment schon wie aus Eimern auf die mit Laub bedeckte Straße. Sofort wird die Straße rutschig und unsicher. Die Sonne steht oft tief am Himmel und kann von ein auf die andere Sekunde blenden. Ebenso schnell kann besonders in den Morgen- und Abendstunden Nebel aufziehen und die Sicht verschlechtern. Oft ist es sinnvoll, auch bei Tag mit Abblendlicht zu fahren, um von anderen Verkehrsteilnehmern schneller gesehen zu werden. In der nasskalten Jahreszeit sollten Sie besonders die Lichtanlage und die Scheibenwischer Ihres Pkws regelmäßig überprüfen. Doch nicht nur das KFZ selbst, auch die dazugehörige Versicherung sollte einer genauen Prüfung unterzogen werden. Bis zum 30. November haben Sie die Möglichkeit, Ihre bisherige  KFZ Versicherung zu kündigen und durch einen rechtzeitigen Anbieterwechsel noch in diesem Jahr Geld zu sparen. Sehr hilfreich ist hier ein zeitsparender Online-Vergleich verschiedener Anbieter. Mit nur wenigen Klicks können Sie sehen, welche Einsparpotentiale bei gleichem Leistungsumfang vorhanden sind. Vergleichen Sie hier die Tarife der KFZ Versicherung und sparen Sie bares Geld.